Lokal gegen Cloud ist keine Glaubensfrage, sondern eine Rechnung mit drei Variablen: Anschaffung, Strom und Ihre monatliche Cloud-Last. Hier stehen die Zahlen, und ein Rechner für Ihre eigenen.
Bei kleinem Volumen gewinnt die Cloud, das sage ich auch. Wer sein KI-Tool einmal die Woche braucht, ist mit einem Cloud-Tarif von 50 € im Monat billiger bedient als mit einer 2.240-€-Kiste unterm Schreibtisch.
Der Check ist genau dafür da: Wenn dabei „Cloud bleibt" herauskommt, steht das so im Protokoll. Was ich nicht mache, ist eine pauschale „6× schneller"-Behauptung oder ein Einkommensversprechen. Was zählt, ist die Rechnung mit Ihren Zahlen.
Die Formel ist simpel, die Ehrlichkeit liegt in den Eingabewerten. Config B als Referenz: 2.240 € einmalig, rund 50 €/Monat Strom (800 W System, ca. 2 Stunden/Tag, 0,35 €/kWh).
| Cloud-Kosten/Monat | Ersparnis/Monat nach Strom | Break-even Config B | Urteil |
|---|---|---|---|
| 100 € | 50 € | 44,8 Monate | Cloud gewinnt bei kleinem Volumen |
| 150 € | 100 € | 22,4 Monate | Grenzfall, Nutzung muss dauerhaft sein |
| 200 € | 150 € | 14,9 Monate | Rechnet sich in ~1,5 Jahren |
| 300 € | 250 € | 9,0 Monate | Klarer Fall für lokal |
Und die Configs A und C? Config A (1.380 € + ~40 €/Monat) hat gegen Cloud-Textpreise von 30–80 €/Monat kaum einen finanziellen Break-even, der Kaufgrund ist Datenhoheit, und das steht so im Angebot. Config C (4.250 € + ~70 €/Monat) rechnet sich bei Mehrspur-Last von 200–500 €/Monat Cloud-Kosten in etwa 10–20 Monaten, aber nur, wenn drei Pfade wirklich parallel laufen. Sonst reicht Config B.
Tragen Sie Ihre Werte ein, der Rechner läuft lokal in Ihrem Browser. Keine Daten werden übertragen, keine Cookies gesetzt.
Rundwerte reichen. Die Feinjustierung passiert im TCO-Audit mit Ihren echten Rechnungen.
Vereinfachtes Modell ohne Diskontierung, ohne Cloud-Preisänderungen und ohne Wert der Datenhoheit. Der TCO-Audit rechnet mit Ihren echten Lastprofilen, Ihrem Strompreis und Ihren Token-Zahlen.
Arbeitslast 100 Mio. Token (98 % Input, davon 95 % Cache-Hit, 2 % Output), Strompreis 0,35 €/kWh, gemessen auf realer Hardware gegen die API-Referenz.
| Setup | Zeit | Strom/Lauf | API-Referenz | Ersparnis/Lauf | Break-even |
|---|---|---|---|---|---|
| 2× 3090 Q4 | 10,5 h | 2,94 € | 4,20 € | +1,26 € | ~1.430 Läufe |
| 2× 3090 Q8 | 17,0 h | 4,76 € | 4,20 € | −0,56 € | nie (teurer) |
| RTX Pro 6000 Q8 | 11,6 h | 1,62 € | 4,20 € | +2,58 € | ~3.300 Läufe |
Was die Token-Rechnung ehrlich bedeutet: Erstens, Q8 auf zwei 3090 lohnt sich, weil die Qualität den Preis wert ist, nicht weil es billiger wäre. Zweitens, lokal kippt bei über 1.500 Läufen pro Jahr (rund 4/Tag), oder wenn die GPU ohnehin steht, oder wenn der Datenschutz es zwingt. Drittens, bei einem Lauf pro Tag sind 1.430 Läufe rund vier Jahre; dann gewinnt die API. Und viertens: 27B in der Cloud ist der teuerste Weg, 27B ist ein Local-Only-Modell.
Der Break-even ist eine Zahl. Die Entscheidung haben daneben vier Gründe, die keine Zahlen sind, und trotzdem oft den Ausschlag geben.
Mandantendaten (§ 203 StGB), Steuerdaten, Patientendaten (Art. 9 DSGVO): hier ist lokal keine Kalkulationsfrage, sondern die einzige zulässige Architektur.
Keine Token-Abrechnung, keine API-Preisänderung, kein Verhandeln mit einem Anbieter, dessen Preisliste quartalsweise wechselt.
Kein Netzzugang nötig, kein Ausfallrisiko durch fremde Rechenzentren. Was im Haus läuft, ist von keiner Statusseite abhängig.
Was heute 80 €/Monat kostet, wächst mit dem Team. Die Cloud-Rechnung skaliert linear, die lokale Anschaffung ist einmal bezahlt.
Diese Seite ist ein Modell. Ihr Betrieb ist keiner. Der Check macht aus den Bandbreiten eine projektscharfe Rechnung.
Ihre API-Rechnungen, Tool-Abos und die Zeit, die Ihre Leute mit Prompts und Nacharbeit verbringen. Echte Zahlen, keine Schätzungen.
Welche Workloads laufen wie oft, welche Daten dürfen wohin, wie viele Menschen arbeiten gleichzeitig. Daraus wird die Config, oder die Cloud.
Break-even mit Ihrem Strompreis, Qualitäts-Trade-off Q4/Q8, Empfehlung, und das ehrliche Ergebnis, auch wenn es „bleibt wie es ist" lautet.
250 €, eine Sitzung. Wird bei Auftrag eines Folgeprojekts angerechnet. Kein Verkaufsgespräch im Anschluss, Sie bekommen die Rechnung und entscheiden in Ruhe.
Der Rechner oben gibt die Richtung an. Der Check macht daraus eine Entscheidung, die Sie intern vertreten können, mit Protokoll, ohne Behauptungen.